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Naturparadies Teneriffa

Grandiose Naturlandschaften - dafür stehen vor allem das Teidemassiv, das Anagagebirge und das Tenogebirge. Das Spektrum reicht von der bizarren Vulkanlandschaft der Cañadas bis hin zu den üppig-grünen Wäldern im Anagagebirge.

Riesige Kiefernwälder, zahlreiche Pflanzenarten, unterschiedliche Vegetation - all das zeichnet Teneriffa aus. Viele Pflanzen finden sich sogar ausschließlich auf Teneriffa und sind nirgendwo anders auf der Welt zu finden. Dazu gehören u.a. die Kanarische Kiefer oder der Kanarische Drachenbaum. Der älteste der Welt mit dem Namen "Icod de los Vinos" ist hier auf der Insel zu finden. Weihnachtssterne, die es bei uns in Deutschland zum Jahresende zu kaufen gibt, wachsen auf Teneriffa in Form riesiger Büsche.

Teneriffa gehört zu den wenigen "Orten" der Welt, in denen es keinerlei giftigen Tiere und auch keine Raubtiere gibt und die es dort auch noch nie gegeben hat. Auch finden sich hier nur wenige Säugetiere, dafür umso mehr Vogelarten wie der für die Insel typische Teidefink oder den Kanarengirlitz, eine Wildform unseres Kanarienvogels. Auch Echsen, Insekten und Käfer kommen in großer Anzahl auf Teneriffa vor. Mit viel Glück können auch Reiher, Falken und Eulen gesehen werden. Die Unterwasserwelt beherbergt vor allem Kraken, Muränen, Rochenarten als auch Meeresschildkröten, Delfine und riesige Walbänke, die zu Europas größten gehören.

Wanderer kommen vor allem in den Genuss des vielen Vulkangesteins. Die Vulkanlandschaft der Insel bietet Türme, Gänge und auch Lavatunnel. Skurrile Felsformationen und farbige Gesteinsschichtungen, die durch den Straßenbau freigelegt wurden, bilden ein Kunstwerk der Erdgeschichte. Aufgrund Teneriffas Vielfalt gibt es sowohl biologische und geologische Exkursionen, die auch für den Laien geeignet sind und sich wachsender Beliebtheit erfreuen.




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